• Die traditionelle chinesische Medizin ist ein Jahrtausend altes Heilsystem. Sie umfasst nicht nur Akupunktur und Moxibustion, sondern zahlreiche andere Therapierichtungen, wie z.B. Ernährungstherapie, Kräuterheilkunde, Atem- und Bewegungstherapie, sowie Massage. Auch die Heilgymnastik (Tai Chi und Qi Gong) ist Bestandteil dieses in sich geschlossenen Systems. Grundlage der traditionellen chinesischen Medizin ist die asiatische Philosophie, die davon ausgeht, dass sich alle Lebensprozesse aus den gegensätzlichen Prinzipien von Yin und Yang aufbauen. Yang entspricht den Qualitäten der Aktivität, des Tages, der Sonne, des Geistes, während Yin den Qualitäten der Ruhe, des Empfangens, der Nacht, des Mondes und des Körpers zugeordnet werden kann. Yin und Yang sind Gegensätze, die sich nicht ausschließen, sondern ergänzen und bedingen. Das eine kann ohne das andere nicht auskommen. Das dynamische Wechselspiel von Yin und Yang bringt die Lebensenergie, das Qi hervor. Im menschlichen Körper fließt das Qi in den Meridianen. Wird der Fluss der Lebensenergie und somit auch das Gleichgewicht zwischen Yin und Yang gestört, können sich Krankheiten entwickeln. Ziel der Behandlung ist eine Harmonisierung von Yin und Yang.
  • Die Akupunktur ist wohl eine der bekanntesten Behandlungsmethoden der chinesischen Medizin. Die chinesische Medizin geht davon aus, dass Krankheit auf einem Ungleichgewicht der Lebensenergie Qi beruht, die in den Meridianen fließt. Die Akupunktur zielt darauf ab, über bestimmte Punkte, die auf den Meridianen des Körpers liegen, Einfluss auf das Ungleichgewicht der Lebensenergie zu nehmen. Somit werden Blockaden des Qi-Flusses gelöst, der Qi-Fluss gestärkt oder krankhaftes Qi aus dem Körper ausgeleitet, damit das natürliche Gleichgewicht wieder hergestellt wird.
  • In China gilt Tuina seit mehr als tausend Jahren als wirksame, ganzheitliche und vor allem sanfte Alternative zur Akupunktur. Tuina zählt zu den fünf Therapieverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Als manuelle (mit den Händen durchgeführte) Therapie umfasst Tuina eine Vielzahl von Behandlungstechniken wie z.B. Akupressur, aktive und passive Gelenkmobilisation, Massage-, Klopf-, Schub- und Reibetechniken. Die Therapiestrategie hat ein ganzheitliches Ziel – sie setzt nicht nur an lokalen Symptomen an, sondern bezieht den ganzen Körper sowie das Gesamtsystem des Menschen in seiner Umwelt mit ein. Die Tuina-Therapie wird bei sämtlichen akuten und chronischen Beschwerden im Bereich des Bewegungsapparates eingesetzt sowie bei stressbedingten/ vegetativen Prozessen wie z.B. Kopfschmerz, Schlafstörungen, Erschöpfung etc. Tuina als individuelle Vorbeugung (Prävention/ Wellnesstuina) hilft Ihnen, ihre Gesundheit zu erhalten. Die Behandlung des gesamten Körpers mit sanften Techniken der Tuina löst Blockaden im Meridiansystem - sie fühlen sich tief entspannt und die Körperenergie (das Qi) kann wieder frei fließe.

    Tuina

    Tuina

  • Moxibustion, auch Moxa-Therapie genannt, ist ebenfalls Teil der chinesischen Medizin und wird oft kombiniert mit Akupunktur angewendet, je nachdem welche Wirkung man mit der Behandlung erreichen möchte. Gelegentlich wird sie aber auch als alleinige Behandlung angewendet. Moxa wird aus den getrockneten Blättern eines chinesischen Krauts namens Wilder Beifuß hergestellt. Mit der Moxa-Therapie werden Akupunkturpunkte durch Wärmewirkung stimuliert. Üblicherweise wird dazu das Kraut auf bestimmten Akupunkturpunkten abgebrannt. Es kommen aber auch andere Varianten zum Einsatz, wie beispielweise die Moxa-Zigarre, bei der die Wärme indirekt wirkt.
  • Die Ohrakupunktur stellt ein eigenes, von der Körperakupunktur unabhängiges System der Akupunktur dar. Die Reflexpunkte des Ohres spiegeln den gesamten Körper des Menschen wider, vergleichbar dem Bild eines auf dem Kopf stehenden Embryos im Mutterleib: Das Ohrläppchen repräsentiert den Kopf, die Ohrmuschel stellt Wirbelsäule und Extremitäten dar und nahe dem Gehörgang liegen die inneren Organe. Die Ohrakupunktur ist ein Element der Traditionellen Chinesischen Medizin und in China schon sehr lange bekannt. Das Ohr ist von zahlreichen Nervenbahnen durchzogen, die bis zum Rückenmark laufen. Reizt man die Punkte auf der Ohrmuschel, läuft dieser Impuls über den kurzen Weg des Rückenmarks und weitere Schaltstellen direkt zum Gehirn bzw. zu den gekoppelten Organbereichen. In der Regel werden bei der Ohrakupunktur bis zu 6 Nadeln gestochen, es werden sehr dünne und kurze Nadeln verwendet, die Verweildauer beträgt zwischen 20 und 40 Minuten. Um den therapeutischen Reiz bei chronischen Beschwerden zeitlich zu verlängern kommen auch Dauernadeln zum Einsatz. Etwa 2 mm lange Nadeln werden, mit einem kleinen Pflaster fixiert, für 2 bis 5 Tage im Ohr gelassen und vom Patienten selber durch drücken oder bewegen regelmäßig stimuliert. Zur Dauerbehandlung werden auch Samenkörnerpflaster eingesetzt, dies sind Pflaster mit kleinen Körnern, die den Ohrreflexpunkt akupressieren; der Effekt ist etwas schwächer als bei der Akupunktur. Besondere Stärken der Ohrakupunktur sind alle akuten Erkrankungen, insbesondere diejenigen des Bewegungsapparates, sowie die unterstützende Behandlung von Suchterkrankungen. Bei der Raucherentwöhnung z.B. verbleiben die Nadeln etwa 15-20 Minuten in der Ohrmuschel, hier sind mehrere Sitzungen erforderlich. Auch im Rahmen der Schmerztherapie wird die Ohrakupunktur erfolgreich eingesetzt. Zu den Hauptanwendungsgebieten zählen:

    • Erkrankungen des Bewegungsapparates
    • Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen, Schwindel, Ohrgeräusche und Tinnitus, Kopfschmerzen und Migräne
    • Gastritis, Reizdarm, Verstopfung, Durchfall
    • Erkrankungen der Atemwege, z.B. Heuschnupfen, Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Asthma bronchiale
    • Psychosomatische Störungen, z.B. depressive Verstimmung, Erschöpfungszustände, Schlafstörungen
    • Gynäkologische und urologische Erkrankungen, z.B. Menstruationsbeschwerden, Reizblase
    • Hautkrankheiten, wie Allergien, Neurodermitis und Juckreiz etc.

  • Die TDP Wärmetherapie – Mineralienlampe ist ein neuartiges Therapiegerät, das moderne Medizintechnik und Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) kombiniert. Chinesische Forscher entwickelten den Heilstrahler, der imstande ist, den Energiefluss der Meridiane im ganzen Körper zu regulieren und anzuregen. Das Gerät wirkt durch milde Wärme in Verbindung mit besonderen Tonerdenmineralien. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Mineralien – Wärmetherapie wurde in zahlreichen klinischen Studien nachgewiesen und war so überzeugend, dass dieses Therapiegerät internationale Preise gewann.

    Klinische Studien berichten von besonderen Erfolgen bei:

    • Stress, Unruhe, Schlafstörungen, Erschöpfungszustände
    • Rücken- und Nackenverspannungen und -schmerzen, Ischiassyndrom
    • Spannungskopfschmerz, Migräne
    • Gelenkprobleme (Knie, Ellenbogen, Hüfte...)
    • Nervenschmerzen
    • Entzündungen, schlecht heilenden Wunden
    • Erkältungen, Bronchitis, Nebenhöhlenentzündungen
    • Hautprobleme, Neurodermitis, Schuppenflechte...
    • Rheumatischen Beschwerden, Arthritis
    • Allergien
    • Herz-Kreislauferkrankungen
    • Unterleibsprobleme, wiederkehrende Blasenentzündungen
    • Wechseljahrsbeschwerden

      Diese einzigartige Wärmelampe aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wirkt wie keine andere Wärmeform. Eine erwärmte Kristallschicht aus speziellen Mineralien, auf der Basis elektromagnetischer Wärmestrahlung bietet ein breites Anwendungsgebiet in der Haut- und Schmerztherapie sowie auch der Inneren Medizin.

  • Guasha ist eine Art Schabmassage. Diese Therapieform ist eine altbewährte Technik der TCM. Meist wird mit Gua Sha Schaber der Rücken behandelt. Somit ist auch die Hauptindikation für diese sehr effektive Therapie der Rückenschmerz. HWS-, BWS-, LWS-Beschwerden können mit Gua Sha behandelt werden, aber auch Hüftleiden und Kniebeschwerden. Guas Sha stammt aus der prähistorischen Zeit und wird als Vorläufer der Akupunktur bezeichnet.

    Während der Behandlung wird ein spezielles Öl auf die zu behandelnden Hautpartienaufgetragen und anschließend wird damit begonnen, mit einem speziellen Schaber
    dessen Kanten abgerundet sind, auf diesen Flächen zu schaben. Es wird solange gerieben, bis die oberflächlichen Blutgefässe sich zu öffnen beginnen und die umliegende Haut entsprechend gerötet ist und sich Petechien (stecknadelkopfgroße Blutungen) bilden.
    Die betroffenen Schmerzareale werden großzügig bearbeitet.
    Obwohl die so behandelten Hautpartien danach oft aussehen wie nach einer Folter, spürt der Patient während der Behandlung und auch danach, so gut wie keine Schmerzen sondern Erleichterung.

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